Pflege von Patienten mit Multiple Sklerose

 Aktuelles allgemein

Bei ersten Anzeichen und Symptomen der Erkrankung wenden sich die meisten Patienten vorerst an den Hausarzt. Sobald der Hausarzt einen Anfangsverdacht hat, wird er den Patienten zu einem Neurologen überweisen. Die Diagnosestellung erfolgt mittels bildgebender Verfahren per MRT (Magnetresonanztomografie). Werden dann die typischen, entzündlichen Regionen, alte und neue Herde im Gehirn und Rückenmark erkannt, im Hirnwasser richtungsgebende Merkmale erkennbar und als posiver Befund bescheinigt, ist die Diagnose sicher. Der Patient leidet unter der Multiple Sklerose. Sein Nervensystem ist entzündlich und degenerativ erkrankt.

Im frühen Stadium der Multiple Sklerose

Zu Beginn der Erkrankung ist es wichtig, beim MS-Patienten eine psychische Stabilität zu erreichen. Er muss lernen, mit der Erkrankung zu leben. Die Förderung der Eigenständigkeit und Unabhägigkeit sowie die Bewahrung der kommunikativen Befähigung sind im frühen Stadium der Erkrankung wichtige Ziele. Hier wird der Einbindung der Familie und Nahestehenden eine große Bedeutung beigemessen, die häufig die Betreuung und Pflege von Patienten mit Multiple Sklerose in den ersten Stadien übernehmen.

Betreuung und Pflege von MS-Patienten

Die Verläufe der Multiple Sklerose sind recht vielfältig ausgeprägt. Nach Monaten und manchmal vielen Jahren wird die Mobilität mehr und mehr eingeschränkter. Das bedeutet, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt die MS-Patienten auf eine ganzheitliche Pflege angewiesen sind. Mit der Erkrankung führen schwerwiegende Symptome und Beeinträchtigungen zur massiven Einschränkung der Lebensqualität. Daher ist die Pflege und Betreuung von Patienten mit MS je nach Schweregrad der Multiple Sklerose zu jeder Zeit erforderlich.

Familien mit MS-Patien benötigen Unterstützung

Durch die Vielzahl der Symptome, wie Lähmungserscheinungen, Sehstörungen, permanente Ermüdungen und Störungen der Sprache, wird die Pflege und Betreuung vor hohe Herausforderungen gestellt. Das spüren auch die Familien und Lebenspartner, für die die Aufgabe der Versorgung des MS-Patienten häufig mit großen Belastungen verbunden ist. Die grundpflegerische und behandlungspflegerische Versorgung des MS-Patienten wird im fortschreitenden Stadium immer wichtiger. So wird es notwendig, entsprechende Maßnahmen zur Prophylaxe bei Spastik, bei Problemen der Blasenentleerung oder der anhaltenden Müdigkeit einzuleiten. Pflegende Angehörige schaffen es dann häufig nicht mehr allein, diese Aufgaben zu bewältigen. Die Hilfe durch einen Öffnet internen Link im aktuellen Fensterambulanten Pflegedienst, der über Erfahrungen und weitreichende Kenntnisse bei der Pflege und Betreuung von Patienten mit Multible Sklerose verfügt, ist zu diesem Zeitpunkt wichtig und empfehlenswert.

Ambulanter Pflegedienst hilft

Der ambulante Pflegedienst beschäftigt ausgebildete Pflegekräfte und Pflegefachkräfte. Der ambulante Pflegedienst kommt in die Häuslichkeit der MS-Patienten und führt die Verrichtungen in der Grundpflege, Behandlungspflege und Betreuung durch. Er stimmt seine Aufgaben mit den Angehörigen und der Familie ab und plant sie auf dieser Grundlage. Der Pflegedienst nutzt alle vorhandenen Mittel, wie beispielsweise rehabilitative Maßnahmen, um die Prognose und Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Dies geschieht in Kooperation mit Ärzten und Therapeuten. Hierzu gehören Maßnahmen der Psychotherapie, Physiotherapie und Ergotherapie. Außerdem berät er den MS-Patienten und seine Familie hinsichtlich der barrierefreien Anpassung des Wohnumfeldes. Zweck der Unterstützung durch den ambulanten Pflegedienst ist es, das Leben mit der Erkrankung und die Situation in der eigenen Wohnung, mit der Familie oder in der Partnerschaft stabil und aufrecht zu erhalten. So kann der Patient mit Multible Sklerose in seinem gewohnten Umfeld weitgehend selbstständig leben und wohnen und trotz seiner individuellen Probleme am Leben der Gemeinschaft teilhaben.