Parkinsonpflege Stralsund

Parkinsonpflege Stralsund

Typisch für Parkinson

Um Menschen mit einer Parkinsonerkrankung adäquat betreuen und pflegen zu können, ist es wichtig, wesentliche Dinge über die Parkinsonerkrankung zu wissen. Besonders charakteristisch für Parkinson ist, dass bei den betroffenen Patienten beim Gehen fortlaufend Blockaden auftreten. Der Erkrankte befindet sich in einer Gehbewegung und wird durch eine plötzliche Blockade an der Weiterbewegung gehindert. Nach einer gewissen Zeit kann dann jedoch der Bewegungsprozess fortgeführt werden. Diese für viele Menschen sichtbare Besonderheit bei Parkinsonpatienten wird jedoch erst sehr spät nach der Erstdiagnosestellung erkennbar. Es kann einige Jahre dauern bis diese Blockaden auftreten. Blockaden bei Parkinsonpatienten werden durch bestimmte räumliche Begebenheiten beeinflusst. Kleine Räume oder enge Flure lassen mitunter Blockade beim Betroffenen einsetzen.
Typisch für Parkinsonpatienten sind die massiven, psychischen Belastungszustände aufgrund der Blockaden. Häufig fühlen sich die Betroffen machtlos, verloren, geschwächt und in ihrem eigenen Körper gefangen. Der Körper ist kaum beherrschbar und lässt unerwartet unwillkürliche Vorgänge einsetzen.

Anspruchsvolle, belastende, häusliche Pflege für Familien von Parkinsonpatienten

Grundsätzlich ist die Betreuung, Pflege und Versorgung von Menschen mit einer Parkinsonerkrankung mit umfassenden und komplizierten Aufgabenstellungen verbunden. Schreitet die Erkrankung fort, steigen die Anforderungen für pflegende Angehörige und die Familien im Alltag enorm an. Während am Anfang die Hilfen bei der einen oder anderen Verrichtung im Alltag des Parkinsonerkrankten ausreichten, sind dann häufig pflegerische und hauswirtschaftliche Aufgaben sowie Leistungen in der Betreuung notwendig und zu erbringen. An dieser Stelle ist ein ambulanter Pflegedienst bei der Parkinsonpflege in Stralsund und Umgebung gefragt.

Spezialisierter, häuslicher Pflegedienst kann helfen

Allein durch die immer wieder auftretenden Blockaden beim Patienten ist es sehr schwierig, die Verrichtungen in der Pflege, Betreuung und Versorgung entsprechend durchzuführen. Diese Spezifik setzt sehr viele Fachkenntnisse, Geduld und Einfühlungsvermögen voraus. Im Rahmen der Behandlungspflege werden Parkinsonpatienten ärztlich verordnete Medikamente verabreicht, die die Blockaden im Bewegungsablauf des Patienten weitestgehend mindern sollen. Hier ist es wichtig, den Patienten im Tagesverlauf fortwährend zu beobachten, um einzuschätzen, ob die Dosis des Medikamentes die richtige ist und ob diese zur Verbesserung des Zustandes des Parkinsonpatienten beiträgt. Diese Parkinsonpflege uns somit auch die Beobachtung sollte durch einen Pflegedienst erfolgen, da eine Unter- oder Überdosierung des Medikamentes zum „Einfrieren“ der Bewegungsabläufe führen kann.

Blockaden bei Parkinson sollten mit geschultem Blick wahrgenommen werden, da sie immer auch mit einem erheblichen Sturzrisiko verbunden sind. Der Betroffene bleibt plötzlich an einem Punkt stehen, kommt nicht weiter und neigt relativ schnell seinen Oberkörper nach vorn. Dann ist das Risiko, zu stürzen, häufig sehr groß. Für Menschen mit der Erkrankung ist die Situation dann sehr bedrohlich. Mit einer ausgebildeten und geschulten Pflege- und Betreuungskraft kann dann durch entsprechendes Einschreiten. Außerdem kann der häusliche Pflegedienst im Rahmen der Betreuung durch ganz gezielte Maßnahmen, Trainings und Übungen mit dem Betroffenen Blockaden an bestimmten Stellen in der häuslichen Umgebung und in bestimmten Situationen vermindern.

Was brauchen Menschen mit einer Parkinsonerkrankung Zuhause?

Zu den Aufgaben bei der häuslichen Versorgung gehören die Bereiche Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft:

Pflege

Grundpflegerische Tätigkeiten wie:

  • Duschen, Baden
  • Teilwaschungen
  • Haarpflege
  • Rasur

Behandlungspflege:

  • Medikamente in Wochen-Dosets stellen
  • Medikamentengabe, Verabreichen von Insulin
  • Wundversorgung, Verbände
  • Kompressionsstrümpfe
  • Einreibungen

Betreuung

Mobilisierung:

  • Erhalten von Bewegungsabläufen
  • Trainings, Übungen
  • Vertrauen in den eigenen Körper stärken und erhalten
  • Minimierung des Sturzrisikos

Hauswirtschaft:

  • Reinigung der Häuslichkeit
  • Wäschereinigung
  • Essenvor- und -nachbereitung

Besonderheiten bei der Pflege und Betreuung

Bei den grundpflegerischen Tätigkeiten erfordert vor allem die morgendliche Körperhygiene eine geschulte und fachlich versierte Vorgehensweise. Vor allem am Morgen treten nämlich deutliche Bewegungseinschränkungen auf.

Die Pflege, Betreuung und Versorgung von Menschen mit Parkinson in der Häuslichkeit fordert Geduld, Einfühlungsvermögen und sollte stressfrei ablaufen. Hektik und Zeitdruck führen dazu, dass die Symptome beim Patienten vermehrt auftreten. Damit wird dann die Versorgung deutlich erschwert.

Im Rahmen der Betreuung muss berücksichtigt werden, dass die Parkinsonerkrankung immer auch ein gestörtes Temperaturempfinden beim Betroffenen mit sich bringt. Entsprechend sollte die Beratung bei der Auswahl der Kleidung erfolgen, um beim Parkinsonpatienten ein wohliges Empfinden zu erzeugen. Sie benötigen Hilfe bei der Versorgung eines Angehörigen? Dann wenden Sie sich gern an die Hauskrankenpflege Nordlicht - Ihrem Anbieter für Parkinsonpflege in Stralsund.